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Die ersten drei Nächte unserer kleinen Kuba Rundreise verbrachten wir in der Hauptstadt Havanna (vollständige Bezeichnung ist Villa de San Cristóbal de la Habana).

Wenn man Havanna hört hat man direkt Bilder von Oldtimern in Pastellfarben, Zigarren, farbenfrohen, aber verfallenen Kolonialbauten vor Augen und die kubanische Musik in den Ohren. Und man wird nicht enttäuscht.

Aus unserem Zimmerfester, vom schönen blauen Hotel Telegrafo, hatten wir einen fantastischen Blick auf die Flaniermeile der Oldtimer. Des Weiteren punktete das Hotel aber vor allem mit einer Top Lage. Es liegt direkt in der Nachbarschaft vom Capitolio, dem Gran Theatro, dem Parque Central und der Altstadt.

Wir erkundeten zu Fuß die Altstadt und ließen uns sofort von der Lebensfreude der Kubaner mitreißen. In Havanna findet das Leben auf der Straße statt und das nicht nur, weil eine Internetverbindung nur an wenigen Hot Spots in Parks oder vor großen Hotels zur Verfügung steht. Von überall her dringt Musik auf die Straßen, auf den kleinen Plätzen zwischen den Häuserschluchten spielen Kinder Fußball und es werden die Hüften beim Tanzen geschwungen.

Was natürlich auch zu Havanna bzw. Kuba gehört ist der Rum und so saßen wir mittags in einem süßen Café und tranken einen unglaublich leckeren Mojito. Bei den hohen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit tat es sehr gut einfach zu sitzen und das treiben draußen auf den Straßen zu beobachten. Natürlich wurde in dem Café auch live Musik gespielt.

Am nächsten Tag stiegen wir in einen Hop on Hop off Bus ein und ließen uns durch ganz Havanna fahren. Das ist wirklich touristisch aber so verschafft man sich einen ersten Überblick über die wichtigsten Stadtteile und es ist außerdem eine günstige, unkomplizierte Möglichkeit zu den Sehenswürdigkeiten außerhalb der Altstadt zu gelangen.

Die Tickets können direkt im Bus gekauft werden. Sie sind für einen Tag gültig und kosten 10 CUC (ca. 8,5€) pro Person.

Achtung: Auf dem oberen Deck muss man ab und zu den Kopf einziehen, da man sonst von den Ästen der Bäume am Straßenrand erschlagen wird. Und man zählt die Ampelphasen mit, wenn man bei Rot stehen bleibt. Da es sehr heiß wird und man hofft, dass man bald wieder den Fahrtwind spürt 😀

Stopp und Start der Bustour ist (1.) Parque Central Havanna weiter geht es entlang des (2.) Paseo Martí. Die breite Straße wird von Altbauten und Bäumen gesäumt und auf den Marmorbänke sitzen vor allem abends viele Menschen um die Musiker, Skater und Künstler zu beobachten. Die Straße endet an der (3.) Uferpromenade Malecon. Tagsüber findet man an der 8 km langen Uferstraße hauptsächlich einheimische Fischer, während hier am Abend das Leben pulsiert.

Dann geht es zum (4.) Plaza de la Revolución, es ist heute das politisches Zentrum und Symbol der Revolution. In der Mitte des Platzes befindet sich das Memorial Jose Martí. Auf dem gegenüberliegenden Innenministerium sieht man einen riesigen Che Guevara Kopf, begleitet von den Worten „Hasta la victoria siempre“ (bis zum dauerhaften Sieg). Gleich nebenan thront der Kopf von Camilio Cienfuegos mit dem Spruch „Vas bien, Fiedel“.

Es geht weiter und vorbei an dem größten Friedhofs Amerikas bzw. der drittgrößte der Welt dem (5.) Cementerio de Colón. Dann kamen wir noch am Parque Almendares, der Universität des Landes, dem Revolutionsmuseum usw. vorbei.

Außerdem suchten wir das Gebäude / Restaurant „Paladar La Guarida“ auf, welches bekannt durch den Film „Fresa y Chocolate“ (Erdbeer und Schokolade) wurde und auch schon als Fotokulisse von Rihanna genutzt wurde.

Die Bar „el floridita“ schauten wir uns an, nahmen dort aber keinen Drink. Sie wurde 1817 unter dem Namen La Piña de Plata eröffnet und gewann Ihre Bekanntheit durch Ernest Hemingway. Sie gilt heute als eine der bekanntesten und besten Bars der Welt.

Die Restaurants in Havanna sind etwas ganz besonderes. Denn Sie sind nicht immer offensichtlich und führen meist durch Wohnungen bzw. sind im Wohnzimmer einer Familie.

Wir waren auf einem Balkon einer Familie essen. Um dorthin zu gelangen gingen wir durch ein Treppenhaus und zum Teil durch die Wohnungen. Das Essen war gut und Preiswert. Auch hier wurden wir wieder von Live Musik begleitet. Es ist Wahnsinn wie Musikalisch talentiert die Kubaner sind, schon von klein auf Singen Sie und spielen in den meisten Fällen mehrere Instrumente, mit Leidenschaft. (Essen 9 Peso pro Person)

*Offenlegung: Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Jegliche Kosten für die Reise nach Kuba trage ich selbst. Dieser Beitrag enthält Partner-/Werbelinks und Ortsangaben