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Wir wollten mehr von diesem wunderbaren Land, Kuba, entdecken und ein großer Traum war es natürlich mit einem Oldtimer zu fahren.

Also machten wir uns im Internet schlau und entdeckten „Soli Arenas“, über die wir einen Ausflug buchten.

Es trieb uns in den Westen Kubas, nach Vinales, wo sich unvergleichliche Natur mit Umweltschutz und landwirtschaftlichen Tätigkeiten, ins besonders dem Tabakanbau, vereinen.

Das Vinalestal, welches in der Provinz Pinar del Rio liegt gehört zum Weltkulturerben der UNESCO.

Abgeholt wurden wir früh morgens aus unserem Hotel in Havanna. Ein netter Fahrer begrüßte uns und lud uns in seinen wunderschöner Oldtimer ein, mit dem es nun los ging nach Pinar del Rio.

Auf dem Weg dorthin holten wir Wolfgana, einen unserer Guides ab. Er ist vor ein paar Jahren nach Havanna gezogen und dort glücklich verheiratet. Nach einem weiteren Stopp, in einem kleinen Dorf, stieg nun auch der Kubaner Xavier zu uns in den Oldtimer. Sein Sprachtalent hat uns sehr beeindruckt. Er spricht mehrere Sprachen fließend: natürlich spanisch, dann englisch, deutsch und französisch.

Unser erster halt war der Aussichtspunkt Los Jazmines. Von dem man einen atemberaubenden Blick auf das Vinalestal mit seinen Kalkfelsen (Mogoten) hat.

Dann stand ein Spaziergang durch das Tal an. Bei dem wir die außergewöhnliche Schönheit des Tals, seine diversen landwirtschaftlichen Anbauten, die Mogoten und eine Vielzahl an endemischen Bäumen bewundern konnten. Auch hier kannte Xavier sich sehr gut aus und erklärte uns alles über Flora und Fauna. z.B. über die Yucca und die Königspalme, die für die Kubaner sehr wichtig sind.

Wir liefen ca. zwei Stunden durch das Tal und mein Kreislauf machte mir zu schaffen. Wie schon in Havanna war es hier sehr heiß und schwül. Dann führte unser Weg zu einem örtlichen Bauern. Hier liefen Schweine und Hühner frei in der Landschaft herum. Wir ließen uns unter einem riesigen Mangobaum nieder.

Die reifen Mangos vielen hier einfach so vom Baum. Zum Glück saßen wir geschützt unter einer Bedachung. Unser Fahrer sammelte die reifen Mangos auf und erfreute sich über eine volle Tüte für seine Familie. Dann war es Zeit für das Mittagessen, welches das Beste unserer gesamten Reise war! Es gab eine erfrischende Limonade, Avocados (die leckersten die ich je gegessen habe), gekochten Kürbis, Kartoffeln, Reis, Omelette, Yucca Chips, natürlich Mango und Fleisch (für die Männer, da wir uns vegetarisch ernähren).

Alles was wir dort aßen, wuchs um uns herum. Es war einfach unvergleichlich frisch und lecker. Außerdem hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf das Vinales Tal.

Nach unserer Mittagspause besuchten wir einen Tabakbauern, der uns die verschiedenen Prozessen des Anbaus erklärte und eine Zigarre “Habano“ drehte, die auch verkostet werden konnte.

Dann ging es mit dem Oldtimer weiter zum „Mural de la Prehistoria“, ein 1961 vom mexikanischen Künstler Leovigildo González Morillo auf einem Kalkfelsen geschaffenes, 120 Meter hohes und 180 Meter breites Kunstwerk. Es muss aufgrund der häufigen und starken Regenfälle regelmäßig mit Farbe aufgefrischt werden.

Dann beschlossen Xavier und Wolfgang noch mit uns durch das anliegende Dorf zu laufen, um uns das Leben der Kubaner noch näher zu bringen. Wir kamen an einem Haus vorbei (die Häuser der Kubaner sind relativ offen gehalten, Große Fenster ohne Scheiben und meistens steht die Haustür weit offen) in dem Leute aus dem Dorf das Spiel „Domino“ spielten. Wir blieben stehen und schauten zu.

Plötzlich winkten Sie uns zu und wollten, dass wir eine Runde mit Ihnen spielen. Das taten wir, obwohl wir noch nie zuvor Domino gespielt hatten. Wir setzen uns zu Ihnen an den Tisch, Xavier erklärte uns wie das Spiel funktioniert und gab uns 1,2 Tipps. Wir und die Einheimischen hatten sichtlich Spaß und siehe da, ich habe sogar gewonnen.

Es wurde gejubelt, eingeschlagen und dann machte eine Flasche „Havanna Rum“ die Runde, von der jeder einen großen Schluck nahm. Dann lief Musik und Xavier versuchte uns Salsa beizubringen. Es war ein einmaliges Erlebnis!…gegen Abend ging es dann leider wieder Richtung Havanna.

„Ein Augenblick kann dich mehr prägen als ein ganzes Jahr“

(Kosten für den Ausflug 160 € p. Person)

*Offenlegung: Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Jegliche Kosten für die Reise nach Kuba trage ich selbst. Dieser Beitrag enthält Partner-/Werbelinks, Ortsangaben