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Von unserem Hotel aus buchten wir einen Tagesausflug nach El Nicho, Trinidad und Cienfuegos. Schön bei diesem Ausflug war, dass er nicht in einer großen Reisegruppe stattfand. Sondern in einer kleinen, persönlichen Gruppe.

Los ging es früh morgens. Wir wurden von unserem Hotel, von einem Colectivo, abgeholt. Unsere Reiseleitung für diesen Tag war eine nette Kubanerin, die sehr gut deutsch sprach. Schon auf der Hinfahrt zu unserem ersten Ziel, erzählte sie uns einiges über das Land, die Menschen und deren Kultur.

Unter anderem erklärte und zeigte Sie uns die zwei unterschiedlichen Währungen in Kuba.

Es gibt zwei offizielle Währungen den CUC (Cuba Peso Convertible) für Ausländer und den CUP (Cuban Peso) für die Einheimischen.

Die Fahrt führte uns durch eine Umgebung mit Kilometer lange Mango Plantagen, Kaffeepflanzen und Guava Bäume führte, erreichten wir unser erstes Ziel: El Nicho

Fakten:

• El Nicho ist ein Nationalpark

• Er liegt zwischen Cienfuegos und Trinidad

• Der gleichnamige Wasserfall gehört zu den größten Wasserfällen Kubas (Der Eintritt kostet 10 CUC (ca. 8,00 €) pro Person und wird am Eingang gezahlt, für diejenigen unter euch, die keine Ausflug gebucht haben und selbst nach El Nicho fahren wollen)

Zu Beginn startet man relativ entspannt, nach dem Eingang kommt direkt ein Restaurant und nur 20 Meter weiter, ist man schon von Bäumen, Bächen und Pflanzen umgeben.

Wir sahen gleich am Anfang und zum ersten Mal in unserem Leben einen kleinen Kolibri und sein Nest. Für mich ein besonderer Moment.

Der weitere Weg verläuft zunächst ziemlich gerade und hat keine Steigung. Ab und zu kann man, den ein oder anderen, kleineren Wasserfall finden, den man fotografieren, oder auf sich wirken lassen kann. An einem schönen kleinen Wasserfall machten wir Pause um uns abzukühlen. Wir sprangen vom Wasserfall in das kalte, klare Wasser.

Danach ging es weiter, die ersten Steigungen begannen erstmal ziemlich entspannt, dann läuft man Treppen hoch, die schon ziemlich anstrengend waren. Doch dann steht man irgendwann vor dem bekanntesten Wasserfall in Kuba -El Nicho.  Bis zu 15 Meter stürzen hier die Wassermassen über schönes Terassen in einen smaragdgrünen Pool.

Ein Stück weiter vom Wasserfall entfernt hat man eine phantastische Aussicht über die Sierra Escambray bis zum Stausee Lago Hanabanilla . Es ist der höchste Punkt des Rundwanderweges.

Am Ende des Rundwanderweges kamen wir wieder am Restaurant am Eingang vorbei in dem wir zu Mittag aßen. Dort wurde ich heimlich von einem Kubaner gemalt…er legte mir irgendwann einfach das Bild auf den Tisch.

Nach dem Essen ging es für uns weiter nach Trinidad.

Trinidad zählt zu Cubas Schmuckkästchen an der Karibikküste. Die Stadt ist wirklich traumhaft schön: gepflasterte Gassen, kleine romantische Innenhöfe und eindrucksvolle bunte Kolonialbauten.

Die Einwohner sind alle sehr freundlich, sitzen am Straßenrand, spielen Schach, stricken oder unterhalten sich mit den Nachbarn mit Lockenwicklern auf dem Kopf.

Unser erster Weg ging über holperige Straßen mit altem Kopfsteinpflaster zum historischen Museum. Hier werden allerlei Antiquitäten aus der kubanischen Frühzeit ausgestellt und auch die Geschichte der Stadt näher beschrieben.

Über eine enge und steile Treppe kann man das Dach bzw. den Glockenturm des ehemaligen Franziskanerklosters erklimmen, von wo man einen tollen Rundumblick über die Stadt hat.

Unter uns lag ein Meer tonfarbiger Dächer und etwas entfernt sieht man den Plaza des Armas sowie eine alte Kirche, von der nur noch die Grundmauern stehen.

Nach unserem Auf und Abstieg des Turms kauften wir uns eine Kokosnuss zur Erfrischung und schlenderten weiter durch die bunten Gassen.

Auch hier in Trinidad sind die Häuser sehr offen, man kann eigentlich in jedes Haus gucken und was es hier zu sehen gibt ist wirklich wunderschön.

Überall in den Häusern sind prachtvolle Antiquitäten zu bewundern.

Aber seht selbst auf den Fotos:

Wir wurden oft von Einheimischen nach Seife gefragt. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir welche mitgenommen. Das einzige was wir dabei hatten war eine Tüte mit Keksen und so machte Annika den Kindern eine kleine Freunde und schenkte Ihnen natürlich gerne Ihre Kekstüte.

Wir wären auch gern über Nacht geblieben, weil es heißt dass die Stadt noch einiges zu bieten hat aber unsere Reise ging weiter nach Cienfuegos.

Fakten:

• Cienfuegos ist die sechstgrößte Stadt Kubas,

• Sie liegt am der Jagua-Bucht

• Im Jahr 2005 wurde das historische Stadtzentrum von der UNESCO zum Weltkulturerbe

Schon in Trinidad zog sich eine schwarze Wolkendecke auf, die Verkäufer auf den kleinen Märkten packten schnell und hektisch Ihre Verkaufsware zusammen.

Dann fing es an wie aus Eimern zu regnen. Zeit für uns unser Colectivo aufzusuchen.

Auch auf der Fahrt wurde der regen nicht weniger, die Straßen standen unter Wasser. Der Himmel war dunkel und es begann zu Donnern und zu blitzen.

Als wir auf dem großen Platz, wo sich auch das Rathaus von Cienfuegos befindet, angekommen waren, hatte der Regen zum Glück nachgelassen.

Die Stadt war aber wie ausgestorben.

Eigentlich soll Cienfuegos die „Perle des Südens“ sein. Uns persönlich hat aber Trinidad mehr gefallen.

Die Stadt gilt als die sauberste und gepflegteste Stadt Kubas und so war auch unser empfinden. Mir war es fast schon etwas zu ordentlich.

Wir schlenderten auch hier durch die Gassen bis zur Uferpromenade, wir hatten ca. 1 Stunde Aufenthalt, dann ging es ein kleines Stück weiter zu einem Restaurant, welches sich in einem wunderschönen Gebäude befand. Dort gab es Abendessen auf dem Balkon und danach ging es wieder zurück nach Varadero. 

*Offenlegung: Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Jegliche Kosten für die Reise nach Kuba trage ich selbst. Dieser Beitrag enthält Partner-/Werbelinks und Ortsangaben