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Morgens um 8 Uhr startete unsere Reise.

Nach ca. 6 Stunden Fahrt kamen wir in Hohenschwangau an.

Diesen Stopp hatte ich ausgewählt, weil sich dort das Schloss Neuschwanstein befindet. Dieses Schloss kannten ich nur von irgendwelchen hübschen Bildern aus dem Internet und für mich war schon immer klar, da muss ich hin. Dementsprechend Groß war die Freude, als wir dieses imposante Bauwerk schon vom Auto aus erblickten.

Gebucht hatten wir eine Übernachtung mit Frühstück, im Hotel „Garni Schlossblick“. Unsere Zimmer waren modern und sauber, das Beste aber war die Aussicht von unserem Balkon, direkt auf das Schloss Neuschwanstein.

König Ludwig II. ließ dieses Prachtstück 1869 errichten, ganz im Stile der alten deutschen Ritterburgen. Hier wollte er sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. 7 Wochen nach seinem Tod im Jahre 1886 wurde das Schloss für die Öffentlichkeit geöffnet.

Heute ist das Schloss Neuschwanstein ein absoluter Publikumsmagnet und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Deutschland (jährlich kommen knapp 1,5 Millionen Touristen).

Nachdem wir im Hotel eingecheckt und uns frisch gemacht hatten, machten wir uns direkt auf dem Weg zum Schloss.

Vom Ticketcenter aus sind wir knapp 45 Minuten bis zum Schloss bzw. zur Marienbrücke gewandert. Diese Brücke verläuft über die imposante Pöllatschlucht und wurde nach Königin Marie benannt.

Teilweise hat der Weg eine recht hohe Steigung und zieht sich irgendwie in die Länge. Für mich, Sport Muffel, war es schon recht anstrengend, aber ich habe es geschafft. Wer keine Lust auf diesen Spaziergang hat, der kann sich auch per Pferdekutsche zum Schloss chauffieren lassen (6€ Bergfahrt, 3€ Talfahrt). Pendelbusse fahren das ganze Jahr über bis zum Aussichtspunkt Jugend, von wo aus man noch circa 500 Meter bis zum Schlosseingang laufen muss (Bergfahrt 1,80€ / Talfahrt 1€).

Wir sind erst zu der Brücke gelaufen, weil man von dort den Besten Blick auf das Schloss hat.

Oben angekommen tummelten sich gleich mehrere Menschenmassen. Etwas unwohl wurde uns schon, als wir die Brücke betraten. Dass es dort ein Hinweisschild mit einer Belastungsgrenze der Brücke gibt, interessierte dort niemanden.

Ganz langsam und immer das Geländer im Griff gingen wir über die Brücke. Unter uns eine tiefe Schlucht, ringsherum Berge, Felsen und Wald. Atemberaubend schön!

Noch ein paar Schritte weiter und wir erblickten das wunderschöne und einzigartige Schloss, welches ich jahrelang nur von Bildern kannte. Es war ein magischer Moment.

 

Wenn man die Brücke überquert kommt man zu einem Wanderweg der zum Tegelberg führt (4h Wanderung).

Da es aber schon gegen Abend war und wir generell nicht so lange Aufenthalt in Hohenschwangau hatten, traten wir diesen Weg nicht an. Sondern begaben und direkt zum Schloss, um es aus nächste Nähe zu betrachten.

Der Weg zum Schloss dauert von der Brücke aus ca. 15 min. Wir ließen allerdings die Besichtigung des Schlosses aus (übrigens: 13€ Eintritt pro Person). Da es zurzeit renoviert wird und man die Tickets schon einige Zeit vorher über das Internet bestellen sollte.

Dann traten wir den Rückweg an. Aus der Ferne entdeckten wir auch das Schloss Hohenschwangau, welches sich hinter dem Ticketcenter und dem Parkplatz auf einer Anhöhe befindet.

Langsam dämmerte es und wir hatten Hunger. Die Suche nach einem Restaurant gestaltete sich schwierig, da Hohenschwangau gut besucht ist gab es keine freien Tische mehr. Auch die Preise für ein Gericht waren überteuert (ab 15 Euro aufwärts).

Wir entschlossen und kurzer Hand nach Füssen zu fahren. Wir hatten auf der Hinfahrt ein Restaurant gesehen, welches uns im Gedächtnis geblieben war.

Das Restaurant befand sich an einer Straße, gegenüber waren Parkplätze. Als wir ausstiegen hörten wir ein Wasserfall ähnliches rauschen. Wir waren neugierig und gingen vom Parkplatz aus ein kleines Stück weiter und entdeckten, wie wir dann auf einer Tafel gelesen haben, den Lechfall.

Der Lechfall ist ein etwa zwölf Meter hohes, in ganzer Breite überströmtes Stauwehr am Lech am südlichen Stadtrand von Füssen.

Auch hier ist die Natur wunderschön. Es gibt dort auch eine Schlucht durch die der Lech in seinen wunderschönen Blautönen bzw. Türkise fließt.

Nach einem leckeren Abendessen ging es zurück in unser Hotel.

Am nächsten Morgen hatte es geschneit und es war dichter nebelig, sodass wir das Schloss von unserem Hotelzimmer aus nicht mehr sehen konnten. Wir beschlossen direkt nach dem Frühstück weiter in Richtung Italien zu fahren.

Mit diesem Link https://www.booking.com/index.de.html?aid=939121&label=refer-UmFuZG9tSVYkc2RlIyh9YQ3_LOw4Abv1UgsnRCwf8hVH5zYnrdXse72wohW6giUm7c14q-4IvVGS4auBcA9nBQ&sid=8610c4d0ff69a791fd7ccedd3ad6719a&keep_landing=1&sb_price_type=total&activeTab=raflanding

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*Offenlegung: Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Jegliche Kosten für die Reise trage ich selbst. Dieser Beitrag enthält Partner-/Werbelinks , Hotelinformationen und Ortsangaben