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Am 19.07.2019 war es endlich soweit, für mich und Anni ging es vom Frankfurter Flughafen aus auf eine lang ersehnte Reise -> nämlich auf die Seychellen.

Die Seychellen sind ein Archipel aus 115 Inseln im Indischen Ozean vor der Ostküste Afrikas. Dort gibt es zahlreiche Strände, Korallenriffe und Naturschutzgebiete sowie seltene Tiere wie Aldabra-Riesenschildkröten.

Mit Emirates ging es erst einmal nach Dubai, dort hatten wir für ca. 2:35 Std. einen Zwischenstopp. Dann ging es ca. 4:30 Flugstunden weiter und wir landeten am 20.07.2019 früh morgens auf der Insel Mahe.

20.07.2019
Damit wir die Fähre nach Praslin nehmen konnten, mussten wir noch 1 – 1:30 Std. am Hafen von Mahe warten. Die Zeit nutzen wir mit einem kleinen Schläfchen auf Bänken, die am Hafen standen.

Dann ging es mit der Fähre 50 km auf die Insel Praslin.

Praslin ist die zweitgrößte Insel der inneren Seychellen.

Sie ist ca. 12 km lang und 5 km breit und hat eine Gesamtfläche von 37,58 km² . Bei der Volkszählung im Jahr 2002 hatte sie ca. 7000 Einwohner.

Die Insel ist neben Curieuse die Heimat der Seychellenpalme (Coco de Mer) und verfügt mit Anse Kerlan und Anse Lazio über Sandstrände, die zu den schönsten der Welt gehören.

Dort wurden wir von unserer Reiseleitung empfangen und zu unserer ersten Unterkunft „The Islanders Hotel“ gebracht. Dort wurden wir mit einem frisch gepressten Fruchtsaft empfangen und checkten in unserem geräumigen Bungalow ein.

Danach gingen es erst einmal zum Strand, der sich direkt bei unserer Unterkunft befand. Wir schnappten uns zwei Strandliegen und mussten erst einmal Schlaf nachgeholt.  Am Abend aßen wir in der Unterkunft, es gab gebratenen Reis mit Gemüse für 225 Rupee (15 Euro) und ein leckeres Seybrew Bier für 75 Rupee (5 Euro).

21.07.2019
Nach einem leckeren Frühstück am Stand liefen wir an die Straße, um dort auf den Local Bus zu warten. Nach ein paar Minuten kam dieser auch und wir führen für umgerechnet 50 Cent zum Nationalpark Vallee de Mai, welcher sich in der Inselmitte befindet.

Es wurde 1983 von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen.

Das dicht bewachsene Tal ist mit 19,5 ha eines der weltkleinsten Nationalparkgebiete. Das Vallée de Mai ist die traditionelle Heimat der Seychellenpalme. Insgesamt 5000 solcher Palmen finden sich dort auf engstem Raum, was der größten Anzahl auf einem Platz weltweit entspricht.

Die Seychellenpalme, auch Seychellennuss genannt, ist eine endemische (endemisch=auf begrenzten Gebiet verbreitet) Palmenart, die ausschließlich auf den Seychellen vorkommt. Sie ist auf die beiden Inseln Praslin und Curieuse beschränkt.

Ihre Samen „ Coco de Mer“ sind die größten des Pflanzenreichs.

Die älteste Palme im Vallée de Mai, 27 Meter hoch, sei 300 Jahre alt.

Desweiteren sieht man im Nationalpark auch vom Aussterben bedrohte Vogelarten, wie den „Kleiner Vasagenpapagei“, wir hatten das Glück fünf davon zu sehen.

Auch Geckos, Schnecken und weitere endemischen Palmenarten fühlen sich hier wohl.

Es ist empfehlenswert mit einem Guide durch den Park zu gehen, allein würde man die ganzen Pflanzen und Tiere gar nicht entdecken (350 Rupee Eintritt + 150 Rupee Guide).

 

Nach unserem Besuch im Park setzten wir uns wieder in den Bus und wollten den Strand Anse Lazio erkunden, als wir bei der Haltestelle ausstiegen fing es so stark an zu regnen, dass wir gleich den nächsten Bus zurück nahmen und an dem Strand Anse Volbert ausstiegen. Hier war das Wetter besser.

Nachdem wir an der Anse Volbert einen schönen Nachmittag verbracht hatten ging es mit dem Bus zu unserer Unterkunft.

Am Abend gingen wir ins Hotel nebenan (Gastello Hotel) und aßen dort vom Buffet (565 Rupee), das teuerste Essen unserer Seychellenreise.

22.07.2019
Nach dem Frühstück liefen wir zu einem kleinen Laden am Straßenrand und kauften uns zwei Bier für den Abend (75 Rupee). Nachdem wir diese in unsere Unterkunft zurück gebracht hatten liefen wir zum Strand Anse Geogrette.

Um an diesen wunderschönen Strand zu kommen muss man über einen riesigen Golfplatz, der zum Constance Lémuria Resort gehört. Bedenkt bitte, dass man die Hotelanlage nicht ohne vorheriger Anmeldung (3-4 Tage im Voraus) betreten darf. Wir verbrachten den ganzen Tag am Strand, dort sind auch tolle Fotos entstanden.

Die Anse Georgette ist einer der atemberaubendsten Strände der Seychellen und die überwältigende Schönheit verschlägt jedem den Atem. Ein “Must See” für jeden Seychellen-Urlauber!

Nach dem Sonnenbaden traten wir den Heimweg an. Am Golfplatz angekommen, folgten wir den Schildern um an einen Aussichtspunkt zu kommen, von dem aus man einen tollen Blick auf die Anse Geogrette hatte.

 

Dann ging es wieder über den Golfplatz und mit dem Bus zurück. Wir fuhren ein paar Haltestellen weiter bis zum Hotel Oasis, um uns dort eine Pizza zum Mitnehmen zu holen (140 Rupee). Wir ließen den schönen Tag auf unserer Terrasse mit Bier und Pizza ausklingen.

23.07.2019
Unser erster Ausflug stand an. Über „Masonś travel“ buchten wir den Ausflug vor Ort und wurden am Morgen von unserer Unterkunft abgeholt und zum Hafen gefahren. Dort wartete auch schon ein Katamaran auf uns und die anderen Gäste.

Die Katamaranfahrt war auf dem Weg zu unserem ersten Stopp von starkem Wellengang und Regen begleitet. Dieses Mal brauchte ich auch ein Reisekaugummi. Als wir bei der Insel Cousin, die auch Vogelinsel genannt wird ankamen, schien aber wieder die Sonne.

Cousin ist ein bedeutendes Rückzugsgebiet für seltene endemische Tier- und Pflanzenarten

Cousin zählt mit einer Gesamtgröße von etwa 27 Hektar zu den kleineren der 115 Seychellen-Inseln. Sie befindet sich ungefähr 4 km südwestlich von Praslin, der zweitgrößten Insel des Archipels.

Die Insel öffnet erst um 10 Uhr und darf nicht von fremden Boote angefahren werden. Denn man könnte evtl. Mäuse, Ratten oder sonstige Schädlinge anschleppen, die einst erfolgreich von der Insel verbannt wurden.

Also hielt der Katamaran etwas abseits der Insel, wir wurden dann von weißen Holzboote abgeholt, die dann mit Volldampf auf den Strand rasten. Die Betonung liegt auf Volldampf.

Die Insel steht unter strengem Naturschutz und man darf Sie nur mit einem Guide oder mit einem Mitarbeiter der Insel betreten.

Wir liefen mit unserem Guide einmal über die gesamte Insel. Es ist echt unglaublich, die Insel ist voll mit Vögeln. Unzählige von ihnen sitzen in den Bäumen in Ihren Nestern, kleine Küken hüpfen auf den Ästen und auf dem Boden. Man muss echt aufpassen, wo man hintritt.

 

Nach diesem einzigartigen Erlebnis ging es wieder auf den Katamaran. Es gab ein Barbecue an Bord, das aus Reis, Salat und Fisch bestand. Super lecker.

Dann steuerten wir unseren nächsten Halt an, die Schildkröteninsel Curieuse. Sie ist die fünftgrößte Insel der inneren Seychellen und bietet unberührte Wildnis. An den Stränden ragen Granitfelsen heraus und es gibt hier sehr viele der urigen, frei umherkriechenden Riesenschildkröten.

 

Nach unzähligen Fotos ging es weiter zu einem Schnorchelstopp bei der kleinen Insel St. Pierre. Leider war aufgrund des Regen und starkem Wellengang am Morgen, die Sicht nicht ganz so gut. Außer einem riesigen gelben Flötenfisch, ein paar Docktor- und Zebrafischen sahen wir nicht viel.

Dann machten wir uns auf die Rückfahrt nach Praslin. Wir legten uns ganz nach vorne in die Netze des Katamarans. Von seichtem Wasser wechselte es plötzlich in einen starker Wellengang, was wir am Anfang noch lustig fanden verwandelte sich plötzlich in Todesangst, als wir so heftig auf einer Welle aufkamen, dass es unseren Körper nach oben katapultierte und wir dann wieder, mit dem Gesicht zuerst, auf die Netze aufprallten.

Mir gingen in diesem Moment 150 Dinge durch den Kopf und ich dachte wirklich, dass es jetzt vorbei mit uns ist. Es kam einen wie endlose Minuten vor, obwohl wir uns wahrscheinlich nur ein paar Sekunden in der Luft befanden. Mit komplette nassen Haaren und Klamotten, einer aufgeplatzten Lippe und einer blutenden Zunge kamen wir davon. Eine Familie die am Rand des Netzes saß und auch über den Katamaran geflogen ist, zog uns schnell von den Netzen. Wahrscheinlich hätte uns sonst eine nächste Welle aus unserer Schockstarre geholt. Die weitere Fahrt verbrachten wir lieber auf den Sitzplätzen und waren froh, als wir nach einiger Zeit wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Klatschnass brachte uns der Fahrer wieder zu unserer Unterkunft auf Praslin. Nach einer Dusche gab es wieder leckeren fried Rice und ein kühles Seybrewe (300 Rupee)

Der gesamte Ausflug kostete 185 Euro. Davon sind 60 Euro Eintritts Gelder, um auf die Naturschutz Inseln zu kommen. Das Geld geht direkt an den Naturschutz. Ein Besucher tut hier also Gutes und unterstützt mit der Gebühr aktiv den Naturschutz der Insel.

24.07.2019
An unserem letzten Tag auf Praslin fuhren wir mit dem Localbus zur berühmten Anse Lazio. Ich warne euch vor der Weg zum Strand ist super steil und anstrengend! Wenn man denkt, dass man es endlich geschafft hat geht es um eine kleine kurve und noch mal einen genauso steilen Berg hoch.

Endlich, durchgeschwitzt, am Strand angekommen begrüßte dieser uns mit starkem Wellengang und leichten Nieselregen, sodass wir nach ca. 1 Std. wieder zurück zur Bushaltestelle gingen und zurück zu unserem Guesthouse fuhren. Praslin verabschiedete sich mit einem wunderbaren Sonnenuntergang, den wir am Strand Anse Kerlan, welcher direkt an unserer Unterkunft liegt genossen. Zum Abendessen gab es Fischcurry und na wer kann es sich schon denken? Richtig ein Seybrewe (325 Rupee).

 

Mit diesem Link https://www.booking.com/index.de.html?aid=939121&label=refer-UmFuZG9tSVYkc2RlIyh9YQ3_LOw4Abv1UgsnRCwf8hVH5zYnrdXse72wohW6giUm7c14q-4IvVGS4auBcA9nBQ&sid=8610c4d0ff69a791fd7ccedd3ad6719a&keep_landing=1&sb_price_type=total&activeTab=raflanding

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*Offenlegung: Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Jegliche Kosten für die Reise trage ich selbst. Dieser Beitrag enthält Partner-/Werbelinks und Ortsangaben

Hier geht´s zum Video Praslin, Cousin & Curieuse =