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Über ein verlängertes Wochenende im Juni war ich mit meinem Bruder zum ersten Mal im Harz, obwohl dieser nur zwei Stunden von unserem Heimatort entfernt liegt.

Wegen den Reiseeinschränkungen durch Corona hatten wir das Glück den Harz zu entdecken, ansonsten wären wir wahrscheinlich erst viel später an diesen unglaublich schönen Ort in Deutschland gereist.

Der Harz hat unglaublich viel zu bieten, man könnte sehr gut einen zwei Wöchigen Urlaub dort verbringen. Leider hatten wir nur 4 Tage, diese haben wir aber voll ausgenutzt und es war sicher nicht unser letzter Besuch im Harz!

In diesem Beitrag möchte ich euch gern einen Einblick geben, was wir in den vier Tagen erlebt haben.

Überblick vier Tage im Harz:

Anreise Donnerstag / Tag 1:

  1. Stabkirche in Hahnenklee (vor Goslar)
  2. Stadt Goslar (Aussicht von der Marktkirche aus)
  3. Stadt Werningerode (Rathaus und Mittagessen)
  4. Ankunft im Camp (Bremer Teich)

Freitag / Tag 2:

  1. Harzdrenalin – Zip Line 12:30 Uhr da sein! 13:00 Uhr Start
  2. Titan Hängebrücke & Rappbodetalsperre (DE höchste Talsperre)
  3. Wanderung auf den Brocken und zurück

Samstag / Tag 3:

  1. Thale Hexentanzplatz
  2. Teufelsmauer – Hamburger Wappen

Sonntag Tag 4:

  1. Quedlinburg
  2. Burg Regenstein
  3. Langensteiner Höhlenwohnung

Die Stabkirche in Hahnenklee

Unser erster Stopp war die Stabkirche in Hahnenklee. Sie hat etwas Mystisches und hat uns etwas an Harry Potter erinnert. Wir sind uns einig, sie ist die schönste und außergewöhnlichste Kirche die wir bis jetzt besichtigt haben.

Sie wurde 1907 bis 1908 in zehnmonatiger Bauzeit errichtet. Vorbild waren die wesentlich älteren Stabkirchen Norwegens. Die Kirche besteht komplett aus Fichtenholz aus der Umgebung und es gibt zahlreichen Drachendetails auf dem Dach und in den Verzierungen.


Die Stadt Goslar

Goslar, die tausendjährige Kaiserstadt am Harz. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe, hier lohnt sich ein Blick vom 66 Meter Nordturm der Marktkirche, den man über die sogenannte Himmelsleiter mit 232 Stufen erklimmen kann.


Die Stadt Werningerode

handelt es sich bei Wernigerode um eine Stadt mit langer Geschichte und einer Vielzahl an Fachwerkhäusern, die eine ganz besondere Atmosphäre versprühen. Besonders gut hat uns hier das Rathaus gefallen. Essen waren wir im „kleinen Paradies“ es gab Harzer Käsefondue.


Die Titan Hängebrücke, die Rappbodetalsperre und Harzdrenalin – Zip Line

Inmitten des Rappbodetals spannt sich die „Titan-RT“ mit sagenhaften 458,5 Metern Gesamtlänge, 100 Meter über das Staubecken. Der Gang über die Brücke kostet 6 € p.P.

Doch das ist nicht das einzige Erlebnis rund um die Talsperre, man kann von der Brücke einen „GigaSwing“ machen. Das ist ein spektakulärer Pendelsprung . Man stürzt sich von der Mitte der Brücke aus in die Tiefe und nach einem Freifallerlebnis schwingt man aus, bevor man dann wieder zurück auf die Plattform gezogen wird.

Das war uns allerdings etwas zu heftig, wir hatten uns im Vorfeld für die mega Zip Line entschieden. Ihr solltet die Tickets auf jeden Fall einige Wochen vorher online buchen! Gerade am Wochenende ist der Andrang sehr groß und ich glaube man hat dann kein Glück spontan ein Ticket für das Zip Line- Erlebnis zu bekommen.

Als Start in den Tag düsten wir also direkt 120m über dem Abgrund der Rappbodetalsperre , mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 kmh die größte Doppelseilrutsche Europas entlang! Ein unglaubliches Erlebnis. Kostenpunkt 39 € p.P.


Der Brocken

Von Schierke aus begann unsere Wanderung auf den Brocken. Es gibt von dort aus zwei Wegen, den „leichten“ dieser führt über eine geteerte Straße und den“Schweren/steilen“ dieser führt über kleine Bäche, Felsformationen und Steine. Wir brauchten ca. 3 Stunden für diese Wanderung (mit Fotozwischenstopps) . Es war sehr warm an dem Tag, wir hatten leider nicht genug Trinken dabei und freuten uns schon auf ein kaltes Bier als wir oben ankamen. Leider machte gerade dann die Bewirtung zu (17Uhr) und auch die letzte Brockenbahn fuhr um 16:45 Uhr. Also ging es für uns durstig und zu Fuß den ganzen Weg wieder nach unten.

Der Brocken wird im Volksmund Blocksberg genannt, er ist mit 1141,2 m ü. NHN der höchste Berg in ganz Norddeutschland.


Thale Hexentanzplatz und die Kabinenbahn

Mit dem Auto fuhren wir nach Thale, Parkten im Tal und fuhren mit der Kabinenbahn hinauf zum Hexentanzplatz. Die Fahrt ist aufgrund des Glasboden in den Kabinen nicht ohne, für Menschen mit Höhenangst. Oben Angekommen wird man aber mit einer wunderschönen Aussicht auf das Bodetal belohnt. Hier zeigt sich der Harz Landschaftlich wieder von einer ganz anderen Seite. Da wir und für das Kombiticket 9 Euro entschieden haben, ging es für uns nach dem Besuch auf dem Hexentanzplatz zur Bobbahn, her habe nicht nur Kinder Ihren Spaß. Nach der Fahrt mit der Bobbahn ging es wieder mit der Kabinenbahn nach unten.


Teufelsmauer – Hamburger Wappen

Die Wanderung zum Hamburger Wappen war unser absolutes Highlight, die Landschaft erinnert irgendwie an die USA. Einfach ein cooler Spot um die Natur zu genießen und schöne Fotos zu machen.

Leider konnten wir die Gegend um das Hamburger Wappen nicht ausführlich erkunden, da ein Gewitter aufzog.


Quedlinburg

Die historischen Altstadt Quedlinburg, mit kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen mit gut 2000 Fachwerkhäuser hat uns von den besichtigten Städten am Besten gefallen, auch im Regen.


Burg Regenstein

Die Festung Regenstein haben wir passend zum Namen bei strömenden Regen besichtigt, ein Gutes hatte es, wir hatten die Festung für uns allein.

Sie liegt im nördlichen Harzvorland und ist eine mittelalterlichen Felsenburg.

Von der schwer einnehmbaren Burganlage aus dem Hochmittelalter sind nur noch Ruinen vorhanden. Erhalten sind einige in den Fels hineingehauene Räume und Reste des Bergfrieds.


Langensteiner Höhlenwohnung

Auch super interessant und mystisch waren die Höhlenwohnung, diese wurden von jungen Landarbeiterfamilien in den weichen Sandstein geschlagen. Einige Behausungen, so vermutet man, stammen sogar aus der germanischen Siedlungszeit.

Lage: Zwei der Wohnungen befinden sich im Bereich der ehemaligen Altenburg, die anderen zehn Wohnungen liegen am Schäferberg.

*Offenlegung: Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Jegliche Kosten für die Reise trage ich selbst. Dieser Beitrag enthält Partner-/Werbelinks und Ortsangaben.